Z01 – Rheinpreussen in Moers

Wanderung im Nordosten von Moers über die Schachtanlage Rheinpreussen 5/9, heute der Eurotec-Park, durch eine typische Bergbausiedlung zur Anlage Rheinpreussen V. Weiter geht es mit einem kurzen Abstecher durch Duisburg, zum Uettelsheimer See und zum Luftschacht Schacht 8 nahe am Rhein, von dort an der Halde Lohmanns Heide vorbei zur Bergehalde Rheinpreussen mit der weit sichtbaren Landmarke, das „Geleucht“. Von dort hat man bei guter Sicht einen herrlichen Rundblick über viele ehemalige linksrheinische Zechenstandorte und das westliche Ruhrgebiet.

Infos zur Tour
Länge
: 13,2 km; Höhendifferenz: min./max.= 21/84 m
Gehzeit: ca. 4 Std.; Anforderungen: leicht
Ausgangspunkt: Linie 68, VGN, Haltestelle Moers Utfort Rathaus bzw. daneben der Parkplatz vom Café del Sol an der Rheinberger Straße 201 in 47445 Moers
Besichtigung: Fördermaschinengebäude Schacht 4 (vorher Termin vereinbaren)
Einkehr: Einkehr: Bäckerei Bolten bei Kuchen und Pasta; Euro-Hof an der Westseite vom Uettelheimer See; Fischhaus Gerdt, Rheindeichstr. 179, 47199 Duisburg
Autor: Armin Kähler, Eingestellt: 07/2012; Aktualisiert: 03/2015




Sep 20, 2017 - Mi
Moers Deutschland
Wind 3 m/s, WSW
Druck 765.07 mmHg
16°C
Überwiegend bewölkt
Luftfeuchtigkeit 59%
Wolken 75%

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Wegführung

Ausgangspunkt (WP1) ist der Parkplatz von „Cafe del sol“, von dort geht es auf der Rheinberger Str. in südliche Richtung. Nach 150 m auf der rechten Seite das ehemalige Rathaus von Rheinkamp, später das Bergamt Moers.
Weiter geradeaus, kurz danach links in die Steigerstr. (WP2) zwischen zwei Brückenpfeilern und 2 alte Unterführungen (dabei immer links halten) (WP3) schließlich rechts schwenken auf das heutige Eurotec-Gelände, die ehemalige Schachtanlage Rheinpreussen 5/9. 200 m am Zaun entlang dann links weitere 200 m. Am Ende liegt links der ehemalige Schacht 9 (hinter dem Zaun eine Protegohaube) (WP4). Jetzt rechts schwenken, entlang dem Eurotec-Ring sind die denkmalgeschützten Gebäude und eine Gasfackel von Schacht 5 (WP5) zu sehen.
Weiter geradeaus durch die Unterführung (WP6), links in die Wittfeldstr. , links in die Wetterstr. (WP7) , über die Bahngleise (WP8) und dann rechts in die Weserstraße (WP9) , die später zur Lindenstr. wird.
In der Meerbecker Zechensiedlung finden sich viele Gelegenheiten die schmucken Zechenhäuser zu fotografieren. An der Lindenstraße liegt auch der Meerbecker Friedhof mit Grabstellen von Sinti und Roma (von der Straße aus zu sehen).
Am Ende der Lindenstraße links in die Annabergstr., rechts in die Fuldastr., links in die Königsberger Str. und dieser geradeaus folgen. Am Ende die Römerstr. überqueren, 3 m rechts (WP10), dann links, weiter durch den Park, direkt auf das in Sichtweite aufragende Fördergerüst von Schacht 4. Die alte Zufahrt zu Schacht 4 ist wie viele Zechenzuwegungen gesäumt von einer Platanenallee. Aufgrund seines hohen Ertrages wurde die Schachtanlage 4 auch Goldschacht genannt. Eine Besichtigung des Fördermaschinengebäudes ist nach vorheriger tel. Absprache möglich. In der Schachthalle und den ehemaligen Werkstattgebäuden ist heute eine Diskothek untergebracht.

Am Ende der Anlage links schwenken, dann rechts wieder auf der Franz-Haniel-Str. (Einkehr bei der Bäckerei Bolten bei Kuchen und Pasta) immer geradeaus, über den Kreisverkehr auf den Fußweg, der zum Moosweg führt, diesem mit einem kurzen Rechtsschwenk folgen und danach links in die Scherpenberger Straße (WP11). Nach überqueren der Elisenstr. (diesmal in Duisburg) wird der Fußweg um den Uettelsheimer See erreicht. Schöner ist der Weg auf der Westseite des Sees, also jetzt links schwenken (WP12).
Am Nordende des Sees, nach einer kleinen Anhöhe (WP13) mit schönem Rundumblick, führt die Route vor dem Spanplattenwerk links auf geradem Weg mit kleinem r/l-Schlenker an der Kohlenstr. (WP14) nach 600 m zu Schacht 8 (Förderturm in Sichtweite). Hinter der Anlage weiter geradeaus und nach 300 m links in den Hegentweg (WP15), die Grafschafter Str. überqueren und weiter auf der Voßbuschstraße. Links liegt die nicht mehr fertig geschüttete Halde Lohmannsheide. Im Gewerbegebiet angekommen rechts in die Straße „Im Rehwinkel“ und nach 430 Metern links (ca. 50m vor dem Rundgang um den Waldsee!) über den „Lieferanteneingang“ (WP16) (ansteigender Weg) auf die Halde Rheinpreussen zur etwa 30 m hohen Grubenlampe.
Das weit sichtbare Geleucht ist zu bestimmten Zeiten geöffnet. Bei schöner Sicht bietet sich hier ein herrlicher Rundumblick weit in den Niederrhein, ins westliche Ruhrgebiet mit vielen noch zu entdeckenden Zechen und Wanderrouten.
Auf der westlichen Seite geht es wieder hinunter zur Hauptauffahrt der Halde und dann bis zum Kreisverkehr an der Moerser Straße, über den Kreisverkehr und auf den Fußweg der Mollbergstraße, die später in die Orsoyer Allee übergeht. Zehn Meter nach der Bahnunterführung am Stromkasten links auf den Fußweg (WP17) und geradeaus bis zur Rheinberger Str., dann noch 200 m bis zum Ausgangspunkt.

Schacht Geokoordinaten Teufbeginn – Verfüllung
Teufe (m)
Rheinpreussen 4 51.454328°, 6.663426° 1900 – 1994  619
Rheinpreussen 5 51.469523°, 6.638343° 1900 – 1988  473
Rheinpreussen 8 51.477232°, 6.675868° 1941 – 2004  573
Rheinpreussen 9 51.470831°, 6.639074° 1958 – 2001  726
51.454328°, 6.663426°

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